Hartlauer Akademie
Von 14. bis 15. Jänner war ich mit der Gruppe 2 in der Hartlauer-Akademie, somit waren wir die ersten HAK-Schüler die in diesem Genuss stehen durften.
Um halb 9 (nachdem wir die Akademie endlich gefunden haben) sind wir dort angekommen und stärkten uns zuerst mal mit einem Frühstück. Danach ging’s weiter mit einer kurzen Begrüßung und einem Fotoshooting mit dem Herrn Direktor und den Mitwirkenden der Akademie. Robert Hartlauer konnte ja bekanntlicherweise nicht erscheinen, deshalb ein paar enttäuschte Gesichter (darunter auch meine Banknachbarin Lisa).
Andreas Stiedl (zukünftiger Oscargewinner) und Volker Ondrejka legten gleich los mit ihrem Programm. Jeder von uns erhielt einen Ordner mit den Power-Pointpräsentationen über Kameraführung und Bildgestaltung und Schnittschuldung. Wir machten bis zum Mittagessen (was viele schon gar nicht mehr erwarten konnten und sich als äußerst schmackhaft erwies) Theorie mit Herrn Stiedl. Er gestaltete den „Unterricht“ sehr angenehm.
Am Nachmittag durften wir nach einer kurzen Einführung endlich loslegen und filmen. Ich arbeitete mit Lilli (alias Lisa Reither) und Elis (alis Elisabeth Moser) zusammen, wir gestalteten einen der 3 Werbespots für unser Projekt „Young Fashion GmbH“. Es stellte sich heraus, dass das Drehbuch und die tatsächliche Umsetzung manchmal weiter auseinander liegen als gedacht… und die Kälte machte uns auch etwas zu schaffen. Dank unseres sicheren Fahrers (Herr Ondrejka stellte sich zur Verfügung) konnten auch Unfälle ausgeschlossen werden.
Um ca 18 Uhr verließen alle (müde) die Akademie (bis auf Herrn Stiedl, der anscheindend nicht so früh und brav wie wir ins Bett ging).
Dienstag, wieder um halb 9 startklar fürs Frühstück. Zuallererst drehten noch einige Gruppen die letzen noch fehlenden Szenen für ihren Spot. Dann gings ans schneiden. Die besten Szenen heraussuchen und so zusammensetzen, dass es auch Sinn macht, plus ein paar kleine Zwischenszenen. Zeitgerecht zum Mittagessen machten wir wieder eine kleine Schöpfungspause. Bei einigen brachte diese Pause sogar so viel, dass sie den Entschluss fassten, eine Szene nochmal, diesmal noch besser, nachzudrehen. Aber bis zum Abend wurden alle fertig, auch der Herr Prof. Baischer, der uns beim Filmen genau auf die Finger guckte und (fast) alles dokumentierte.
Sogar für eine kleine Vorstellung blieb uns noch Zeit, wobei es sich Herr Stiedl nicht nehmen ließ uns Verbesserungsvorschläge für unser gefilmtes Material zu geben.
Alles in Allem ein sehr, sehr gelungenes, amüsantes und lehrreiches „Pilot-Projekt“
lg kati

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Liegrü
mag.pi